Gerd Lehmann Hausverwaltungen

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Aktuelles
15.01.2015
Das neue Widerrufsrecht im Immobiliengeschäft

Der Verbraucher kennt das Widerrufsrecht schon aus anderen Bereichen. Neu ist jedoch, dass nach EU-Recht dies nunmehr auch für Maklerverträge gilt, die im Fernabsatz oder außerhalb der Geschäftsräume getätigt werden.

Seit Juni 2014 ist der Makler vom Gesetzgeber verpflichtet, jeden Immobilieninteressenten über sein Widerrufsrecht zu informieren. Denn schon mit einer Anfrage beim Makler kommt ein Maklervertrag zustande.

Das heißt nun nicht, dass eine Provision fällig wird schon bei den ersten Beratungen oder Besichtigungen, sondern natürlich erst bei Abschluss eines Kauf- oder Mietvertrages. Der Makler kann also erst für Sie tätig werden (Exposé, Besichtigung, Beratung), wenn die Frist zum Widerspruch abgelaufen ist oder Sie vorher schriftlich auf den Widerruf verzichten.
Dies mag zwar umständlich klingen, ist aber für den Makler existentiell wichtig, damit er im Falle eines Vertragsabschlusses für seine Tätigkeit auch Anspruch auf Provision hat.

Wundern Sie sich daher nicht, wenn Ihnen auf schriftliche oder mündliche Anfragen hin erst die Aufklärungsschrift und die Verzichtserklärung schriftlich zugeht. Das ist kein böser Wille des Maklers, sondern er ist dazu kraft Gesetzes verpflichtet.


Autor: Gerd Lehmann



 

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